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Kleintiere in Transportbox

 

Liebe Kunden,

hier finden Sie viele, nützliche Informationen rund um die Gesundheit ihres Lieblings.

Zu ganz vielen weiteren Themen gibt es umfangreiche Texte und Seiten auch auf unserer

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Die Kastration ist die chirurgische Entfernung der keimbildenden Organe.Beim weiblichen Tier werden dabei die Eierstöcke, beim männlichen Tier die Hoden und die Nebenhoden entfernt.
Die Kastration  verhindert zunächst einmal eine Fortpflanzung  und somit unerwünschten Nachwuchs. Weiterhin soll hormongesteuert eintretenden Verhaltensänderungen (z. B. Läufigkeit der Hündin und daraus resultierende Reaktion der Rüden, bestimmte Formen der Aggressivität des Rüden, Rolligkeit der Katze, Markierverhalten des Katers, etc.) vorgebeugt und dem Auftreten bestimmter hormonabhängiger Krankheiten (z. B. Gesäugekrebs, Gebärmuttervereiterungen, Diabetes bei Hündinnen, Hodentumoren, Prostataveränderungen) entgegen gewirkt werden. Statistiken belegen, dass in jungen Jahren kastrierte Tiere im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung als intakte, also unkastrierte Tiere haben. Hier ein Bild der massiv veränderten Gebärmutter (Pymometra) einer 7 kg schweren Hündin.
Bei freigehenden Katzen im Stadtgebiet der Stadt Hürth besteht im Übrigen eine Kastration- und Kennzeichnungspflicht.
Bei der Fähe wird die hormonell bedingte geschlechtliche Aktivität Ranz genannt.  In vielen Fällen neigen erwachsene Fähen nun zu einer sogenannten Dauerranz. Es kann in der Folge einer solchen Dauerranz durch eine dauerhafte Bildung von Östrogen eine Veränderung des roten Blutbildes auftreten (Anämie), die nicht selten lebensbedrohlich sein kann.
Nach neuen Studien ist die sinnvollste Methode die hormonellen Kastration mittels Implantation eines Hormonchips, Suprelorin, Fa. Virbac, die für ca. 2 Jahre die hormonelle Tätigkeit der Fähe verhindert. Mit Nachlassen der Wirkung des Hormons tritt die geschlechtliche Aktivität wieder ein und muß gegebenenfalls wiederholt werden. Der "Suprelorinchip" wird in Höhe des Bauchnabels unter die Haut implantiert. Es empfiehlt sich eine kurze Sedation mittels Narkosegas. Außerdem besteht die Möglichkeit der chirurgischen Entfernung der Eierstöcke in Allgemeinanästhesie.
Die Vergesellschaftung von kleinen Heimtieren ist leichter, wenn die männlichen Tiere mit Eintritt der Geschlechtsreife kastriert werden, um unerwünschtem Nachwuchs vorzubeugen. Wir empfehlen bei Zwergrassen ein Mindestgewicht von 1000g.
Ab dem 01.02.2002 besteht eine Kennzeichnungspflicht mit einem Mikrochip für alle Hunde über 20 kg oder einer Schulterhöhe über 40 cm, sowie Hunde aus der Liste 1 und 2 des Landeshundegesetztes NRW. Ab dem 04.07.2011 ist die Tätowierung nicht mehr als Kennzeichnung für Aus- und Einreise zugelassen, d. h. es müssen alle Heimtiere, die neu zu kennzeichnen sind, mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Für alle Heimtiere, die bereits vor dem 04.07.2011 durch eine Tätowierung gekennzeichnet wurden, besteht keine Pflicht zur Chip-Implantation, sofern die Tätowierung zweifelsfrei erkennbar ist.
Zur Kennzeichnung von Kleintieren wurde früher die Methode des Tätowierens angewendet. Entweder wurde eine Zahlenkombination mit einer Zange in die Ohren der Tiere gestanzt oder in die weiche Bauchhaut im Innenschenkelbereich. Nachteilig ist, dass die Zahlen mit der Zeit verblassen und nicht fälschungssicher sind, zudem ist diese Prozedur hochgradig schmerzhaft. Heutzutage ist die Methode des „Chippens“, also das Implantieren eines Mikrochip = Transponders die sinnvollere Alternative. Der Mikrochip besteht aus einer kleinen, unzerbrechlichen Glaskapsel, die einen Magnetcode beinhaltet, welcher eine 15 stellige, weltweit nur einmal vergebene Identitätsnummer speichert. Die Chipimplantation erfolgt mit einer Injektionshilfe in der Mitte der linken Halsseite. Abgelesen werden kann der Zahlencode mit einem ISO Standard Lesegerät, welches in jeder Tierarztpraxis, bei der Feuerwehr, im Tierheim und an jeder Zollstation vorhanden ist.

Vorteile der Kennzeichnung ergeben sich auch, falls das Tier vermisst wird, z.B. bei Wanderschaft durch unstillbaren Jagdtrieb oder der Liebe wegen. Es reicht aber bei Katzen auch eine offene Wohnungstür bzw. ein nicht gesicherter Balkon. Auch ein Autounfall mit zersprungenen Glasscheiben kann zu einer Trennung von Besitzer und Tier führen.

Das Haustierzentralregister TASSO registriert auf Wunsch die Chipnummer und die Kontaktdaten der Tierhalter und hilft in Verlustfällen europaweit schnell und sicher Tier und Halter wieder zusammen zu bringen.

Hunde „chippen“ wir jederzeit während unserer Sprechzeiten, auch ohne Voranmeldung. Katzen und  Frettchen sedieren wir in der Regel leicht, um gefährliche Abwehrbewegungen zu vermeiden, die die empfindlichen großen Blutgefäße im Halsbereich verletzen könnten. Für diese Tierarten vereinbaren sie bitte einen gesonderten Termin.
Unter "MDR1 - Defekt" versteht man einen Gendefekt, der bei einigen Rasse- und auch Mischlingshunden verantwortlich ist für eine Überempfindlichkeit gegen verschiedene Medikamente.


Dieser Gendefekt führt zu einem vermehrten Übertritt von betimmten Arzneistoffen in das Zentrale Nervensystem und kann bei der Anwendung von Medikamenten wie z.B. Ivermectin, Doramectin, Moxidectin oder Loperamid gravierende Vergiftungen auslösen.


Zu den betroffenen Hunderassen gehören Collies, Australian Shepherds, Shetland Sheepdogs, Longhaired Whippets, Silken Windhounds, English Shepherds, Weiße Schäferhunde, Bobtails, Border Collies, Deutsche Schäferhunde und Mischlinge dieser Rassen.


Viele Medikamente werden von den betroffenen Rassen schlecht oder gar nicht vertragen. Leider kann man den Tieren nicht ansehen ob ein Gendefekt vorliegt. Besitzt man einen Hund der oben aufgeführten Rassen, kann dieser Hund eventuell von der Mutation des Gens betroffen sein. Aufklärung kann ein Gentest geben, der mittels einer Blutprobe durchgeführt wird.


Der Gentest kann zu folgenden Ergebnissen führen:

MDR1 +/+ Keine MDR1-Defekt. MDR1-Gen intakt
MDR1 +/- Der Hund ist Träger des MDR1-Defektes. Die Anwendung von bestimmten Arzneimitteln kann stärkere Nebenwirkungen hervorrufen als bei gesunden Tieren. In der Zucht kann dieser Hund einem Teil seiner Nachkommen die Anlage für diesen Gendefekt weitervererben.
MDR1 -/- Totalausfall des MDR1 - Transporters. Es besteht vermehrte Arzneistoffüberempfindlichkeit. Gravierende Intoxikationen z.T. mit Todesfolge sind zu befürchten. Der Gendefekt selbst hat jedoch keine Einschränkung der Lebensqualität und -dauer zur Folge.

Sollten Sie Fragen zu dem Thema haben, wir beraten Sie gerne ausführlicher!

Sehr ausführlich über dieses wichtige Thema informiert die Website der Justus-Liebig-Universität Gießen unter folgendem Link:
www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.php

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Zecken der Gattung Ixodes, Holzbock übertragen wird. Die Zeckensaison beginnt im Februar, temperaturabhängig und endet mit Beginn der kalten Jahreszeit, meistens im November. Da etwa jede dritte Zecke in ganz Europa den Erreger der Borreliose beherbergt, ist der Infektionsdruck inzwischen als hoch einzuschätzen. Die Borrelien werden über den Speichel der Zecke, bei deren Blutmahlzeit auf unsere Haustiere übertragen. Das geschieht innerhalb von 1-2 Tagen.


Die klinischen Symptome der Borreliose sind vielseitig, häufig mit schleichendem Verlauf und beim Hund oft schwer zuzuordnen. Neben akuten Symptomen wie Fieber, allgemeiner Schwäche und einer Schwellung mit Rötung an einer Zeckenbissstelle treten häufig auch kardiologische und neurologische Symptome auf. Chronische, wechselseitige Lahmheiten sowie Muskelverspannungen im Rückenbereich sollten nach Abklärung orthopädischer Ursachen immer eine Diagnostik auf Infektionserkrankungen wie der Borreliose einschließen Wenn der Verdacht einer Borrelioseinfektion besteht, können verschiedene Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Hat eine Infektion stattgefunden, ist neben der symptomatischen Behandlung der Beschwerden, die Gabe eines Antibiotikums notwendig. Da die vollständige Beseitigung der Erreger oft nicht möglich ist, werden Blutkontrollen in sinnvollen Abständen durchgeführt.


Um eine Infektion zu verhindern, sollten prophylaktische Maßnahmen im Vordergrund stehen. Es gibt eine große Auswahl an Präparaten gegen Zecken und Flöhe. Spot-on Präparate und Halsbänder der neuen Generation bewirken eine Abwehr der Zecken bevor sie das Tier befallen und ein schnelles Abtöten der Parasiten.


Daneben besteht die Möglichkeit einer Impfung gegen Borreliose. Geimpft werden kann jeder gesunde Hund ab der 12. Lebenswoche. Besonders zu empfehlen ist die Impfung bei Hunden, die zu den Risikogruppen gehören, welche oft mit Zecken in Kontakt kommen, wie z.B. Jagdhunde oder Hunde, die viel im Wald spazieren gehen.


Einen 100%igen Schutz können weder die Zeckenabwehrpräparate noch die Impfung bieten. Eine Kombination aus beiden Maßnahmen kann jedoch das Risiko weitgehend einschränken.

Staupe ist eine Virusinfektion, für die Frettchen und Marder besonders empfänglich sind.. In letzter Zeit kommt es zu einem Anstieg der Staupeerkrankungen durch Importe ungeimpfter Hundewelpen aus den Nachbarländern.
Den sichersten Schutz gegen Staupe stellt daher eine regelmäßige Staupeimpfung mit dem für Frettchen zugelassenem Impfstoff dar. Im Gegensatz zu dem Hundeimpfstoff gegen Staupe enthält der Frettchenimpfstoff eine abgetötete Variante, da  es nach Impfungen mit dem Hundeimpfstoff häufig zu Staupeausbrüchen kommt.

Frettchenwelpen können ab der 6. Lebenswoche geimpft werden, benötigen dann jedoch eine Auffrischungsimpfung 4-6 Wochen später. Nach der 10. Lebenswoche reicht eine einmalige Impfung gegen Staupe. Die Staupeimpfung wird jährlich aufgefrischt und ist gut verträglich. Lenkt man die Frettchen mit etwas Energiepaste ab, kommt es kaum zu Abwehrreaktionen.

Tollwut

Frettchen mit Freigang und Kontakt zu Hunden, Katzen oder Wildtieren sollten ebenfalls einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut erhalten. Für Frettchen gibt es ebenfalls speziell zugelassene Impfstoffe. Bei Reisen ins Ausland ist für das Frettchen, genau wie bei Hund und Katze ein EU-Heimtierausweis Pflicht.

Jedes Jahr werden vor allem in der warmen Jahreszeit Kaninchen mit Madenbefall vorgestellt
Tiere in Außenstallhaltung und in Freigehegen sind häufiger betroffen als Tiere in  reiner Wohnungshaltung. Auf der Suche nach geeigneten Bedingungen für die eigene Arterhaltung legen Fliegen ihre Eier sowohl in kotverklebtes oder verfilztes Fell unserer Kaninchen als auch vorzugsweise in Wunden oder Hautfalten mit hohem Feuchtigkeitsgehalt. Innerhalb weniger Stunden schlüpfen aus den Eiern die jungen Maden, die sofort über die geschädigte Haut der Kaninchen herfallen und sich tief ins Gewebe einfressen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich eine tägliche Kontrolle aller Tiere des Bestandes.
Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf die Analregion gerichtet werden. Finden sich hier Kotverklebungen oder Anzeichen für Durchfall so sollte das Tier gründlich gewaschen und anschließend vollkommen abgetrocknet werden, bevor es wieder in den gereinigten Käfig gesetzt wird. Engmaschige Netze helfen die Käfige vor Fliegen zu schützen

Mit Maden befallene Kaninchen zeigen unterschiedliche Symptome. Die Tiere sind zunächst unruhig werden aber bald zunehmend apathisch und fressen schlechter. Manche Tiere zeigen Schmerzäußerungen in Form von „Zähneknirschen“ und vermehrten Putzdrang der hinteren Körperhälfte.

Sollten Kaninchen von Maden befallen sein, müssen die Tiere dringend tierärztlich untersucht werden. Hier spielt die Zeit bis zur Behandlung eine wichtiger Rolle. Madenbefall ist ein Notfall! Bei leichtem Befall und ohne Eindringen in tiefere Gewebeschichten kann ein Absammeln der Maden möglich sein. Oft ist die Anwendung von antiparasitären Mitteln notwendig. Da sich die Wunden leicht entzünden ist der Einsatz von Antibiotika oft unvermeidbar und die Gabe von Schmerzmitteln sinnvoll. Der Therapieerfolg hängt oft davon ab wie viele und wie tief die Maden in den Patienten eingedrungen sind. Sind die Schädigungen zu groß, muss in Einzelfällen auch über eine Euthanasie nachgedacht werden.

Die Bundestierärztekammer rät bei Erziehungsproblemen zur Beratung durch den Tierarzt

 „Hundeflüsterer“, „Hundepsychologen“ und andere selbst ernannte Experten boomen momentan im deutschen Fernsehen und verunsichern mit ihren zum Teil umstrittenen Methoden viele Hundebesitzer.

Die Bundestierärztekammer weist darauf hin, dass „Hundepsychologe“, „Hundtherapeut“, „Hundetrainer“ oder ähnliche Wortschöpfungen keine geschützten Berufsbezeichnungen sind und es auch keine einheitliche Ausbildung in diesen Tätigkeitsfeldern gibt. „Hunde-halter, die Rat und Hilfe suchen, geraten darum in vielen Fällen an unzureichend qualifi-zierte selbsternannte Experten, und das kann dem Hund und der Hund-Mensch-Beziehung erheblich schaden“, weiß Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.

Wichtig sei es daher auch, die im Fernsehen gezeigten Erziehungsmaßnahmen nicht ungeprüft am eigenen Hund auszuprobieren. Das könne im Zweifel gefährlich werden. Hundehaltern, die bei Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten ihres Hundes nicht mehr weiterwissen, rät Dr. Hildegard Jung, Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie und Mitglied im Ausschuss für Hundehaltung der Bundestierärztekammer: „Halten Sie unbedingt Rücksprache mit einem entsprechend qualifizierten Tierarzt oder dem Haustierarzt. Es gibt mittlerweile in Deutschland über 300 Tierärzte, die sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert haben. In manchen Fällen liegen Verhaltensproblemen auch organische Ursachen zugrunde, die nur ein Tierarzt feststellen kann.“

Besonderes Augenmerk legt die Verhaltensexpertin darauf, Kindern den angemessenen Umgang mit Hunden beizubringen und dadurch das Risiko von Hundebissen zu verringern. „Kinder werden aufgrund ihres neugierigen, sorglosen Verhaltens doppelt so häufig wie Erwachsene von einem Hund gebissen – übrigens meist von dem eigenen.“ Ein Risiko, das sich durch seriöse, wissenschaftlich evaluierte Präventionsarbeit in Kindergärten, Kitas oder Schulen, minimieren lässt, betreut durch speziell geschulte Pädagogen und Tierärzte.

Ein gutes Beispiel ist das Programm „Der Blaue Hund“ der Deutschen veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG), einer Mitgliedsorganisation der Bundestierärztekammer.“ Das länderübergreifende Projekt zur Hundebiss-Prävention hat das Ziel, Bissverletzungen bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren zu verhindern. In einer interaktiven Computergeschichte mit dem „Blauen Hund“ in der Hauptrolle lernen Kinder mit ihren Eltern, wie man mit dem eigenen Hund gefahrlos umgeht. Das dazugehörige Begleitbuch erklärt auf 50 Seiten die einzelnen Szenen, gibt wertvolle Tipps zum Verhalten gegenüber dem eigenen Hund und hält wissenschaftliches Hintergrundwissen bereit. (Infos unter www.der-blaue-hund.de)

Liebe Patientenbesitzer,

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige wichtige Punkte für den Verlauf des heutigen und der nächsten Tage erläutern.

-Ihr Tier hat heute ein gesteigertes Ruhe-und Schlafbedürfnis, dem es unbedingt nachkommen können sollte. Grund dafür ist die Narkosenachwirkung, die bis zum Morgen des folgenden Tages anhalten kann, da das Narkosemittel erst dann vollständig abgebaut ist. In dieser Zeit sollte Ihr Tier die Möglichkeit zum Ruhen und Schlafen haben und möglichst wenig Stress ausgesetzt sein. Ebenfalls sollten keine Spaziergänge unternommen werden.

-Ihr Tier ist von uns mit Schmerzmittel versorgt worden. Dieses hält in seiner Wirkung ebenfalls bis zum Morgen des folgenden Tages an. Sollte Ihr Tier Wimmern, Jammern oder Ähnliches zeigen, so hängt dies mit der veränderten Wahrnehmung unter der Restnarkosewirkung zusammen und ist kein Anzeichen von Schmerz.

-Wasseraufnahme nach der stationären Entlassung ist- zunächst in kleineren Portionen- gerne erlaubt. Feste Nahrung geben Sie Ihrem Tier bitte erst am Morgen des nächsten Tages wieder, da zu frühe Nahrungsaufnahme nach der Narkose zu Erbrechen führen könnte.

-Zum Schutz der Wunde  ist über dieser ein Tupferverband befestigt. Der Patient darf die Wunde nicht durch Lecken oder Beißen bearbeiten, da sich hierdurch eine Wundinfektion einstellen würde. Sollte Ihr Tier dies versuchen, besorgen Sie sich bitte in der Praxis eine Halskragen oder ein Medical-Pet-Shirt ( ähnlich einem Body), durch welchen die Wunde geschützt ist und in Ruhe abheilen kann.

-Führen Sie Ihr Tier in den Tagen nach der Operation bitte an der Leine und lassen Sie es nicht Toben oder Schwimmen.

-Stellen Sie bitte Ihr Tier in ca. 5 Tagen zur Wundkontrolle bei uns vor. An diesem Tag wird auch der zum Schutz der Wunde angebrachte Tupferverband entfernt. Die Fäden werden ca. am 10. Tag nach der Operation entfernt.

-Den am Bein Ihres Tieres befindlichen, selbsthaftenden Verband lösen Sie bitte ca. 1/2 - 1 Stunde nach der Entlassung.

-Die mitgegebenen Medikamente geben Sie bitte nach Anweisung des entlassenden Tierarztes.

 Sollten Sie irgendwelche Fragen oder Unsicherheiten haben, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren. Zu den Sprechzeiten unter 02233 373775 oder außerhalb dieser unter der auf dem Anrufbeantworter angegebenen, aktuellen Notfallnummer.

Herzliche Grüße und gute Genesung wünscht das Team der Tierarztpraxis Deuster

 

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