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Kaninchenimpfungen

Auch Kaninchen, die in der Wohnung gehalten werden, sollten geimpft werden, da die Krankheitsübertragung über Fluginsekten, gerade in der warmen Jahreszeit nicht vollständig verhindert werden kann.

Myxomatose
Die Myxomatose ist in Deutschland eine weit verbreitete Viruserkrankung der Kaninchen. Die Übertragung erfolgt über Kontakt mit infizierten Tieren, durch kontaminiertes Futter und durch Insekten, wie Mücken oder Fliegen. Erste Symptome einer Erkrankung sind Schwellung der Augenlider und des Genitalbereiches. Es gibt 2 unterschiedliche Verlaufsformen der Erkrankung, eine lokale Form und eine generalisierte Form, die häufig tödlich endet.

 RHD, Chinaseuche, Rabbit haemorrhagic disease
Auch die RHD und RHD2wird durch ein Virus verursacht. Die Übertragung erfolgt über Kontakt mit infizierten Tieren, durch Futter, Einstreu und Fluginsekten. Der Krankheitsverlauf ist häufig perakut, d.h. die Tiere versterben innerhalb weniger Stunden  ohne zuvor Symptome gezeigt zu haben. Oft findet man bei den verstorbenen Tieren Blutungen aus Darm und Genitalöffnungen. Gerade 2016 haben sich die Fälle in der Gegend rund um Hürth gehäuft. Schuld ist ein neuer Virusstamm RHD2.

Pasteurellose, Kaninchenschnupfen
Die Impfung gegen die Erreger des infektiösen Kaninchenschupfens nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Noch bis vor kurzem wurden lediglich Tiere in Zuchten und großen Beständen geimpft. Mit der Zunahme von multiresistenten Bakterienstämmen empfehlen wir auch die Impfung gegen Pasteurellose.

Wir impfen in der Regel Kaninchen ab der 8. Lebenswoche, können aber in Ausnahmefällen auch einen früheren Zeitpunkt anbieten. Wir beraten Sie gerne, welche Impfungen, zu welchem Zeitpunkt und in welchen Abständen für ihr Tier am Sinnvollsten ist. Bitte vereinbaren Sie einen Termin, da zur Zeit Lieferschwierigkeiten mit Einzelimpfstoffen das Einführen von Kaninchenimpftagen notwendig macht.

Wildtiere

Liebe Patienten, immer wieder gibt es jahreszeitlich unterschiedlich gehäuft Wildtiere, die Hilfe benötigen, sei es der Nestling, der einer Katze in die Fänge geraten ist oder der Igel, der ein Bein gebrochen hat. Während unserer Sprechstunden sind sie herzlich eingeladen diese kleinen Patienten kostenfrei untersuchen und behandeln zu lassen.
Für Tierarzteinsätze während der Notdienstzeiten müssen wir leider Gebühren erheben.
Eine andere Möglichkeit kleinen oder großen Findlingen zu helfen, ist es, die Feuerwehr Hürth auf diese Notlagen aufmerksam zu machen. Mit ihrem Tierrettungswagen wurden schon viele Einsätze durchgeführt und auch in Notdienstzeiten ein einsatzbereiter Tierarzt gefunden und aufgesucht. Für den Finder ist dieser Fall ebenfalls kostenfrei, da die Stadt Hürth ein Budget für Fundtiere in Not bereit hält.

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