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Autologes Conditioniertes Plasma ACP

ACP- Autologes Conditioniertes Plasma . NATÜRLICHE HEILUNG zur Unterstützung der orthopädischen Behandlung.

- Empfohlen bei Verletzungen der Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke

- Nutzt die körpereigenen Regenerationskräfte

- Keine Nebenwirkungen bekannt, da körpereigenes Plasma eingesetzt wird

- Reduziert Schmerzen und unterstützt bei der Rückkehr zur Bewegung

- Schnelles und effizientes Verfahren ( kann schon bei der Diagnosestellung in Sedation angewendet werden )

 

Der Heilungsprozess

Die Heilung nach einer Verletzung besteht aus einer Reihe gut abgestimmter und komplexer Prozesse. Hierbei spielen Proteine (d.h. Eiweiße) im Blut eine entscheidende Rolle, denn sie fördern die effektive Gewebereparatur. Eine Vielzahl der Proteine, dia am Heilungspozesss beteiligt sind, stammen aus bestimmten Blutbestandteilen, den so genannten Thrombozyten bzw. Blutpl-ttchen.

Wenn es zu einer Verletzung kommt, werden die Thrombozyten aktiviert und sie beginnen, sich an der veletzten Stelle zu sammeln, um heilungsfördernde Proteine auszuschütten. Diese Proteine nennt man Wachstumsfaktoren. Das ist der erste Schritt im Heilungsprozess.

Seit vielen Jahren werden Blutprodukte in den unterschiedlichsten Theapieformen eingesetzt. Neue Studien und Technologien haben die positiven Eigenschaften von Thrombozyten aufgedeckt und den Einsatzbereich von Blutprodukten bei orthopädischen Verfahren für Menschen, Hund und Pferde ausgeweitet.

 

Was ist Autologes Conditioniertes Plasma (ACP)?

Autologes Conditioniertes Plasma ist ein Blutprodukt, bei dem das körpereigene Plasma des Patienten abgetrennt wird.

Der Tierarzt entnimmt mithilfe einer Nadel und einer speziellen Spritze eine kleine Menge Blut, die anschließend zentrifugiert wird. Dabei werden im Blutplasma enthaltene Thrombozyten und regenerative Wachstumsfaktoren getrennt und konzentriert.

Das Konzentrat der patienteneigenen Wachstumsfaktoren kann dann verwendet werden, um die Aktivierung und Bereitstsllung von Zellen an einer Veletzung und somit die Heilung zu verbessern.

Dieses mit Thrombozyten und Wachstumsfaktoren angereicherte Plasma wird in den verletzten Muskel, die Sehne, das Band, das Gelenk oder die Wunde injiziert. Eine ACP Behandlung dauert ca. 20 Minuten, wenn die Behandlung ohne Narkotisierung des Patienten durchgeführt werden kann.

Welche klinischen und chirurgischen Anwendungen gibt es?

Bei den meisten Verletzungen des Bewegungsapparates kann die Heilung durch ACP unterstützt werden. Hierzu zählen Risse, Defekte, Abnutzung und Entzündungen in Muskeln, Sehnen und Bändern. Außerdem kann ACP eine wirksame Ergänzung bei der chirurgischen Reparatur dieser Verletzungen sein.

Auch bei der Behandlung von Osteoarthrose hat ACP nachweislich einen besonders positiven Effekt auf Schmerzlinderung und Funktionalität. Sowohl für Tierärzte als auch Tierbesitzer ist die Möglichkeit einer autologen therapeutischen Oprion bei der Behandlung dieser weit verbreiteten Erkrankung ein sehr willkommener medizinischer Fortschritt.

Bei Hunden und Pferden kommt es häufig zu Wunden, die aus unterschiedlichen Gründen schlecht verheilen. Hier liefert ACP Wachstumsfaktoren, die die Heilung von solch komplizierten Wunden fördern.

 

Bei Fragen rund um ACP und Einsatzmöglichkeiten bei ihrem speziellen Fall wenden Sie sich bitte an unser Team

 

Bildmaterial und Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Firma ARTHREX